Ringheims Trainer Angelo di Cara war über weite Strecken unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: »Wir waren nicht im Spiel und wurden zweimal ausgekontert. Das hat sich im zweiten Abschnitt fortgesetzt. Wir sind erst kurz vor Schluss aufgewacht und haben den Anschluss erzielt. Insgesamt ist der Sieg für die Kleinostheimer aufgrund ihrer Cleverness verdient.«

Seine Marschroute erfüllt sah Vatan Spors Spielertrainer Samed Civelek im Spiel gegen Eintracht Leidersbach II: »Wir haben unseren Plan perfekt umgesetzt, indem wir die ersten 30 Minuten den Gegner unter Druck gesetzt, uns viele Chancen erspielt und uns belohnt haben. Leidersbach II war im zweiten Durchgang etwas stärker, aber insgesamt geht der 2:1 Sieg in Ordnung.« Für die Reserve des Landesligisten war es der zweite Erfolg binnen weniger Tage, nachdem sie am Donnerstag Kleinwallstadt mit 3:2 geschlagen hatte.

Ebenfalls gut in Form ist der TSV Olympia Eisenbach, der sich in einer torreichen Partie 6:3 in Damm durchsetzte. Bereits in der ersten Halbzeit zog die Löffler-Elf mit fünf Toren davon. »Es war für uns ein unglückliches Spiel. Sicherlich waren wir hinten etwas wackelig und haben viel zugelassen, hatten allerdings mit vielen Entscheidungen Pech.«, haderte Damms Vorstand Michael Stenger.

Ein echter Befreiungsschlag gelang der Zweitvertretung der Spvgg Niedernberg mit dem 5:2-Sieg im Derby bei der Großwallstädter Reserve. Begünstigt durch zwei Platzverweise für die Hausherren zog Niedernberg im zweiten Durchgang durch die Tore von Hein und Hohm (2) davon. Ein aus Großwallstädter Sicht unglücklicher Spielverlauf, wie Pressesprecher Alex Czermin betonte: »Für uns war es extrem bitter, dass wir vor der Halbzeit noch einen Zwei-Tore-Rückstand wettgemacht hatten und dann im zweiten Durchgang zweimal Gelb-Rot kassierten. Die Gegentore waren dann eine Zwangsläufigkeit.«

Ebenso einen Überraschungserfolg landete der TuS Leider III mit dem 3:2 gegen den SV Sulzbach. Besonders im zweiten Durchgang drehte die Büddig-Elf auf und entschied das Spiel durch die Tore von Kaniuth, Völker und Diezel für sich. Drei Punkte, die Büddig, »als Bonuspunkte im Abstiegskampf« verbucht.

Quelle: Main Echo

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